Bild: Frack des Grenadieroffiziers Hptm Emanuel von Vincenz im 1. Fremdenregiment des Kirchenstaates, um 1855

02-2013 Bundesfestung Ulm

06.04.2013 - 07.04.2013

David Accola begleitet Sie während zwei Tagen zu Deutschlands grösster Gürtelfestung

 Die Bundesfestung Ulm ist – neben Landau, Luxemburg, Mainz und Rastatt – eine von fünf Bundesfestungen und zählt zu Europas grössten Festungsanlagen. Die ab 1842 nach den Grundsätzen der „Neuen Deutschen Befestigung“ erbaute Anlage sollte als zentraler Waffenplatz – mit bis zu 100’000 Soldaten besetzt – Süddeutschland insgesamt und besonders die Marschroute entlang der Donau nach Wien sichern helfen.

Die Anfangs des 19. Jahrhunderts in Deutschland entwickelte Befestigungsart sah stumpfwinklige, polygonale Grundrisse in Verbindung mit mehrgeschossigen Geschütztürmen und Reduits vor. In Abkehr vom althergebrachten Bastionärsystem verwendete man in diesem System lange, gerade Festungsfronten, die von einzelnen in den Graben vorspringenden Caponnieren (Geschütztürmen) der Länge nach bestrichen werden konnten.

Programm

Samstag

Fahrt via Memmingen nach Ulm. Vor dem Mittagessen Einführung in die Geschichte der Bundesfestung Ulm und Besichtigung der Wilhelmsburg. Nach dem Mittagessen steht der Besuch vier weiterer Objekte dieses grossartigen Festungsensembles auf dem Programm.

Abendessen und Übernachtung in Ulm.

Sonntag

Kurzbesuch des Ulmer Münsters am frühen Morgen, anschliessend Fortsetzung der Festungsbesichtigungen. Nach dem Mittagessen in einem kleinen Brauhaus stehen weitere vier Objekte des Festungsgürtels auf dem Pramm. Gegen Abend Rückfahrt nach Zürich.

 

Reiseleitung

David Accola, Reisechef der GMS, Eggiwil. Die Besichtigung der einzelnen Objekte erfolgt unter kundiger Führung lokaler Mitglieder des Förderkreises Bundesfestung Ulm e.V.

 

Die Fotogalerie von Thomas Engler und David Accola