Bild: Frack von Dr. J. Kleinert, Arzt im Bataillon Ginsberg, 1847

04-2014 Napoleons vergessene Schlacht: Messkirch 1800

01.05.2014 - 03.05.2014

Messkirch

Unweit der Schweizer Grenze,  im Oberschwäbischen liegt Messkrich. Der GMS-Reiseleiter Georges Bindschedler begleitet Sie zum Brennpunkt des 2. Koalitionskrieges, zum Geburtsort eines Genies und auf eine mittelalterliche Baustelle.

Der 2. Koalitionskrieg ist uns Schweizern wegen der beiden Schlachten von Zürich und des Zugs Suworows über die Alpen ein Begriff. Allgemein bekannt ist er wegen der Operationen in Norditalien, Napoleons Zug über den Grossen St. Bernhard und seines Sieges bei Marengo. Die parallelen Operationen im Donau-Raum werden dagegen vernachlässigt, obwohl auch sie mit einem glänzenden Sieg bei Hohenlinden endeten.

Die Reise folgt dem Korps des General Lecourbe von Zürich über den Rhein bei Rheinklingen, über Engen/Stockach bis Messkirch. Messkirch war am 5. Mai 1800 Schauplatz einer der grossen aber wenig bekannten Schlachten dieses Krieges. Ferner wird die Schlacht von Ostrach vom 20./21. März 1799, der ersten Schlacht des 2. Koalitionskrieges und entscheidendes Vorspiel der Einnahme von Zürich durch die Österreicher, erläutert.

Messkirch liegt im „Badischen Geniewinkel“ und ist Geburtsort des wohl berühmtesten Philosophen des letzten Jahrhunderts, Martin Heidegger. In der Nähe liegt der Campus Galli, Bauplatz eines Klosters, das mit den Mitteln des Mittelalters erbaut werden soll. Unser Standort ist das sehenswerte mittelalterliche Städtchen Pfullendorf.

Reiseprogramm

Donnerstag

0800 Abfahrt mit dem Car ab Zürich Shilquai über Rheinklingen, Engen, Stockach nach Messkirch. Besichtigung des Rheinübergangs, der Schlachtfelder von Engen und Stockach vom 3. Mai 1800. Besuch des „Goldenen Löwen“ in Diessenhofen, anschliessend Mittagessen. Weiterfahrt nach Pfullendorf. Freie Besichtigung des Städtchens. Zimmerbezug (2 Nächte) Abendessen und Übernachtung*** in Pfullendorf.

Freitag

Fahrt nach Messkirch. Besichtigung des oberschwäbischen Städtchens und des dortigen Heideggermuseums. Besuch des Feldherrenhügels bei Rohrdorf. Erläuterungen zur Schlacht vom 5. Mai 1800. Lunch im Gelände. Nachmittags Besichtigung des Campus Galli, einem modernen Bauvorhaben zur Nachbildung einer karolingischen Klosterstadt unter Anwendung damaliger Bautechniken. Abendessen und Übernachtung*** in Pfullendorf.

Samstag

Fahrt nach Ostrach. Einführung bei der Schlachtkapelle zur Schlacht vom 20./21. März 1799. Danach Weiterfahrt über Stockach und Schffhausen nach Schlatt. Spaziergang (1 ½ h) zur wiederhergestellten Schaarenschanze. Erläuterungen zum Rheinübergang der Österreicher nach ihren Siegen bei Ostrach, Engen/Stockach und vor der ersten Schlacht von Zürich 1799. Mittagessen in Schlatt. Rückfahrt nach Zürich.

Voraussichtliche Ankunftszeit: 1700.

Reiseleitung

Dr. Georges Bindschedler, Muri