Bild: Wams eines Papstgardisten, zur Zeit des Pontifikats Pius X. (1903-1914)

15-2013 Vom Fürstbistum zur Republik

19.06.2013 - 20.06.2013

 

Während zwei Tagen begleitet Sie Dr. Claus Bally durch die Genfer Geschichte des 16. Jahrhunderts.

Die Geschichte Genfs im 16. Jahrhundert ist geprägt durch die Vertreibung des von Savoyens Gnaden eingesetzten Fürstbischofs, den Übergang ins reformierte Lager und die Errichtung einer demokratischen Staatsform. Diese Entwicklung vollzog sich im Mächtedreieck Königreich Frankreich – Herzogtum Savoyen – Bern und den Orten der Eidgenossenschaft. Savoyen versuchte mit allen Mitteln, diese Entwicklung rückgängig zu machen und die alten Zustände wiederherzustellen. Bern war ein verlässlicher Verbündeter, musste aber auf das labile Konfessionsgleichgewicht in der alten Eidgenossenschaft Rücksicht nehmen. Frankreich war Genf wohlgesinnt.

Programm

Mittwoch

0730 Abfahrt mit Car ab Zürich, Carparkplatz Sihlquai

Fahrt über Yverdon und Morges nach Genf. In den beiden Waadtländer Städtchen Besichtigung der Schlösser des Hauses Savoyen. In Yverdon gehen wir auf die Rolle Savoyens, in Morges auf diejenige Berns ein. Mittagessen in Morges. Erster kleiner Stadtbummel in Genf. Abendessen in der sardischen Stadt Carouge. Übernachtung*** im Stadtzentrum.

Donnerstag

In der Genfer Altstadt, im Staatsarchiv, in der „Maison Tavel“, im „Musée d’art et d’histoire“ und im „Centre d’Iconographie Genevoise“ stossen wir auf Zeugen der Geschichte des 16. Jahrhunderts. Nach dem Mittagessen Besichtigung des „Musée international de la Réforme“. Die Rückfahrt nach Zürich unterbrechen wir mit einer Kaffee-/Aperitifpause in der Restoroute Rose de la Broye.

2030 ca. Ankunft in Zürich, Carparkplatz Sihlquai

Reiseleitung

Dr. Claus Bally, Conches