{"id":558,"date":"2011-02-10T20:39:24","date_gmt":"2011-02-10T19:39:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mediendokumentation.ch\/gms-reisen.ch\/?p=558"},"modified":"2021-10-16T16:39:07","modified_gmt":"2021-10-16T14:39:07","slug":"monte-cassino-rom-neapel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/reisen\/gms-reisearchiv-2011\/monte-cassino-rom-neapel\/","title":{"rendered":"Monte Cassino, Rom \/ Neapel"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Schweizer Garde\" alt=\"Schweizer Garde\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/c\/c5\/Vereidigung2008Ruestung.jpg?uselang=de\" width=\"420\" height=\"279\" \/><\/p>\n<p>Schweizer in Fremden Diensten \/ Von Salerno bis Rom \u2013 der Zweite Weltkrieg in Italien.<!--more--> \u201eDefensores ecclesiae libertatis\u201c\/\u201eVerteidiger der Freiheit der Kirche\u201c ist nur einer der traditionellen Namen der p\u00e4pstlichen Schweizergarde in Rom. 2006 feierte sie ihr 500-j\u00e4hriges Gr\u00fcndungsjahr. Dieses Jubil\u00e4um ist einzigartig in der Geschichte der \u201eFremden Dienste\u201c der Schweiz. Die Dienste in Neapel waren nicht weniger alt und nicht weniger wichtig und sind dennoch viel weniger bekannt.<\/p>\n<p>Salerno-Monte Cassino-Anzio\/Nettuno sind die wichtigsten Stationen des alliierten Vorstosses 1943\/44 nach Rom. Dieser von der Geschichte vorgezeichnete Weg ist auch landschaftlich und kulturell faszinierend. Die Ereignisse des Sommers 1943 auf Sizilien finden hier ihre f\u00fcr Europa bedeutsame Fortsetzung.<\/p>\n<h3>Montag<\/h3>\n<p>09.40 Abflug ab Z\u00fcrich mit Swiss, Kurs LX 1616 Umsteigen in Milano 14.00 Landung in Neapel Transfer zum Hotel Majestic, Zimmerbezug. Anschliessend Stadtrundgang zu Fuss. Abendessen und \u00dcbernachtung im Hotel Majestic, Neapel<\/p>\n<h3>Dienstag<\/h3>\n<p>Fahrt entlang der Amalfi-K\u00fcste \u00fcber Salerno nach Paestum, Orientierung \u00fcber die alliierte Landung in Salerno (Operation\u201cAvalanche\u201c). Mittagessen in Paestum. Besichtigung der griechischen Tempelanlagen, R\u00fcckfahrt nach Neapel, Abendessen und \u00dcbernachtung im Hotel Majestic, Neapel<\/p>\n<h3>Mittwoch<\/h3>\n<p>Fahrt nach Monte Cassino, Orientierung \u00fcber die vier Cassino- Schlachten (Monte Lungo, San Pietro, deutscher Soldatenfriedhof). Mittagessen im Hotel Forum Palace in Cassino. Besuch des polnischen Soldatenfriedhof und der Klosteranlage. Anschliessend Fahrt nach Gaeta, Orientierung \u00fcber die Schweizer in neapolitanischen Diensten. Abendessen und \u00dcbernachtung im Villa Irlanda Grand Hotel, Gaeta<\/p>\n<h3>Donnerstag<\/h3>\n<p>Fahrt \u00fcber Terraccina nach Anzio-Nettuno Operation \u201cShingle\u201c. Mittagessen (fak.) im Hafengel\u00e4nde von Anzio. Besuch des Milit\u00e4rmuseums und des amerikanischen Soldatenfriedhofs in Anzio. Weiterfahrt nach Rom. Abendessen und \u00dcbernachtung im Hotel Atlante Star, Rom<\/p>\n<h3>Freitag<\/h3>\n<p>\u201cSacco\u201c di Roma-Tag: Morgenmesse und Kranzniederlegung (fak.). Gef\u00fchrte Besichtigung in der Nekropole. Mittagessen fakultativ. Am sp\u00e4ten Nachmittag Besuch des Vatikans und Teilnahme an der Vereidigung der p\u00e4pstlichen Schweizergarde (Sacco di Roma). Abendessen fakultativ. \u00dcbernachtung im Hotel Atlante Star, Rom<\/p>\n<h3>Samstag<\/h3>\n<p>F\u00fchrung durch das antike und barocke Rom. Mittagessen, anschliessend Stadtrundfahrt und Transfer zum Flughafen. Abendessen fakultativ<\/p>\n<p>19.55 Abflug ab Rom mit Swiss, Kurs LX 1733<br \/>\n21.25 Landung in Z\u00fcrich<\/p>\n<h3>Reiseleitung<\/h3>\n<p>Hans Rudolf Fuhrer, PD Dr. phil., Meilen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Urban Siegenthaler&#8217;s Reisebericht<\/h3>\n<p><strong>Monte Cassino, Rom \/ Neapel<\/strong><\/p>\n<p><b><i>Erster Tag:<\/i><\/b><i> Anreise. <\/i>P\u00fcnktlich um 8.15 Uhr besammelte sich die Reisegruppe von 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Flughafen Z\u00fcrich. Die Swiss-Linienmaschine nach Mailand hatte technische Defekte und musste ausgetauscht werden. So starteten wir unseren Flug nach Mailand mit etwa 45 Minuten Versp\u00e4tung. Den Weiterflug mit der Lufthansa nach Neapel erwischten wir trotzdem. Und nach einigem Wirrwarr um Gep\u00e4ckst\u00fccke begann die Stadtrundfahrt, w\u00e4hrend der uns unser Reiseleiter <i>PD Dr. Hans Rudolf Fuhrer Demographie, Geographie und Klima, Stadtgliederung, Architektur, Politik, Wirtschaft, Mafia, Fussball und insbesondere Geschichte und Kultur <\/i>n\u00e4her brachte: Die Stadt wurde im 9. Jahrhundert v. Chr. von den Griechen gegr\u00fcndet, wurde im 6. Jahrhundert Teil des ostr\u00f6mischen Reichs, dann von den Normannen erobert. Sp\u00e4ter beherrschten sie die Staufer, dann die Anjou, die Aragonesen, die Spanier, die \u00d6sterreicher und die Franzosen. Schliesslich wurde Neapel 1860 Teil des K\u00f6nigreichs Italien. Kulinarisch ist die Gegend gepr\u00e4gt durch drei P: Pizza, Pasta und Pomodoro.<\/p>\n<p><b><i>Zweiter Tag:<\/i><\/b><i> Neapel \u2013 Salerno \u2013 Paestum \u2013 Neapel.<\/i><\/p>\n<p>Zu Beginn einer der sch\u00f6nsten Landstriche Italiens, wenn nicht sogar Europas: die <i>Amalfi-K\u00fcste<\/i>. Diese Steilk\u00fcste, an der die Ortschaften wie an die Felsen geklebt scheinen, kann \u00fcber eine schmale, serpentinenreiche Strasse befahren werden. Trotz beachtlichem Verkehrsaufkommen zeigte unser Fahrer, dass er die Breite seines Fahrzeugs millimetergenau im Griff hat. Und nur wegen Polizistinnen, die den Verkehr in Ortschaften in Einbahn-Perioden zu regeln versuchten, wurde unser Vorw\u00e4rtskommen ab und zu verz\u00f6gert. Leider war das Wetter etwas suboptimal, jeder h\u00e4tte diese wundersch\u00f6ne Gegend lieber in strahlendem Sonnenschein genossen.<\/p>\n<p>In <i>Salerno <\/i>besch\u00e4ftigten wir uns mit der <i>Operation &#8222;Avalanche&#8220;<\/i>, der amphibischen Landung von U.S.- und britischen Truppen am 9. September 1943. Danach ging\u2019s weiter nach <i>Paestum<\/i>: Diese Stadt war urspr\u00fcnglich Teil des grossgriechischen Reiches und umfasst gut erhaltene Tempelanlagen aus der Zeit des 6. und 5. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung. Etwa 500 Jahre sp\u00e4ter \u00fcbernahmen die R\u00f6mer die Stadt, gaben ihr den Namen Paestum, bauten eine eigene Stadt innerhalb der alten Mauern, liessen aber die alten Tempel unber\u00fchrt und fast unbenutzt.<\/p>\n<p><b><i>Dritter Tag:<\/i><\/b><i> Neapel \u2013 Monte Cassino \u2013 Gaeta. <\/i><i>Milit\u00e4rhistorisch <\/i>war dieser Tag unbestritten der <i>H\u00f6hepunkt der ganzen Studienreise<\/i>: In aussergew\u00f6hnlich kompetenter Weise schilderte uns der Reiseleiter im Gel\u00e4nde die verschiedenen Phasen der insgesamt <i>vier erbitterten Schlachten <\/i>um den <i>Monte Cassino<\/i>, in deren Verlauf das im 6. Jahrhundert gegr\u00fcndete Kloster von den Alliierten vollst\u00e4ndig in Schutt und Asche gelegt worden ist. Die Deutschen mussten Berg und Klosterruinen schliesslich am 18. Mai 1944 den angreifenden Polen kampflos \u00fcbergeben. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass das <span style=\"color: #000000;\">Kloster vor der Bombardierung von den Deutschen<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">milit\u00e4risch gar nicht benutzt worden war. Im Gegenteil: Es ist deutschen Offizieren zu verdanken, dass die unsch\u00e4tzbaren Kulturg\u00fcter des Klosters rechtzeitig evakuiert und in Sicherheit gebracht worden sind. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bleibende Eindr\u00fccke haben bei allen Reiseteilnehmern die anschliessenden Besuche der italienischen, deutschen, amerikanischen sowie des polnischen <i>Soldatenfriedhofes <\/i>hinterlassen. Die unterschiedlichen Kulturen dieser Kriegsparteien werden in der unterschiedlichen Gestaltung ihrer Gedenkst\u00e4tten auf einpr\u00e4gsame Weise deutlich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b><i>Vierter Tag:<\/i><\/b><i> Gaeta \u2013 Anzio \u2013 Rom. <\/i>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck schilderte uns PD Dr. Hans Rudolf Fuhrer im Sinne eines Exkurses die Geschichte der Schweizer Regimenter in fremden Diensten des neapolitanischen K\u00f6nigs. In zwei Phasen befanden sich Schweizer S\u00f6ldnerregimenter von 1734 bis 1859 in den Diensten Neapels, nicht zuletzt wegen zweifelhafter Zuverl\u00e4ssigkeit einheimischer Einheiten im Gegensatz zu den als treu k\u00e4mpfend und politisch harmlos bekannten Eidgenossen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dann fuhren wir zun\u00e4chst nach <i>Terracina<\/i>. Am Ufer des Tyrrhenischen Meeres stehend, wurde jedem Teilnehmer eindr\u00fccklich klar, warum die zweite amphibische Landung der alliierten Truppen <i>nicht <\/i>zwischen Neapel und Terracina erfolgen konnte. Wir standen vor einer \u00fcber 50 Meter hohen Felswand, und der einzige Durchgang zwischen dieser Wand und dem Meer war ein Torbogen von knapp drei Metern Breite: Den h\u00e4tten alle gelandeten Truppen auf ihrem Weg nach Rom passieren m\u00fcssen! <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Folgerichtig fand die amphibische Landung des VI. Korps der 5. US- Armee am 22. Januar 1944 bei Anzio und weiter \u00f6stlich bei <i>Nettuno <\/i>hinter den deutschen Linien statt. Der alliierte Vorstoss aus dem Br\u00fcckenkopf von Salerno war inzwischen in den Bergen von Cassino an der deutschen Gustav-Linie stecken geblieben. Jetzt sollte diese amphibische Umfassung mit dem Decknamen &#8222;Shingle&#8220; die r\u00fcckw\u00e4rtigen Verbindungen der deutschen Verteidiger unterbrechen und damit helfen, den Weg nach Rom freizuk\u00e4mpfen. Die hartn\u00e4ckige deutsche Verteidigung f\u00fchrte jedoch dazu, dass die gelandeten Truppen 123 Tage am Br\u00fcckenkopf fest lagen. Erst nach Verst\u00e4rkung auf inzwischen sechs Divisionen gelangen am 23. Mai 1944 schliesslich der Ausbruch und der Zusammenschluss mit den anderen Verb\u00e4nden der 5. US-Armee. Am 4. Juni 1944 schliesslich wurde Rom kampflos besetzt. Auch wir setzten \u2013 allerdings auf wesentlich bequemere Weise \u2013 mit dem Bus unsere Reise nach Rom fort.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b><i>F\u00fcnfter Tag:<\/i><\/b><i> Rom. <\/i>Der Tag stand ganz im Zeichen des <i>&#8222;Sacco di Roma&#8220; <\/i>und der damit verbundenen feierlichen <i>Vereidigung <\/i>der neuen <i>Schweizer Gardisten<\/i>. Der 6. Mai steht zur Erinnerung an den verheerenden Angriff der Truppen Kaiser Karls V. im Jahre 1527. Der \u00fcberwiegende Teil der 189 Schweizer Gardisten wurde dabei get\u00f6tet, und doch gelang es 42 \u00dcberlebenden, den damaligen Papst Clemens VII. in Sicherheit zu bringen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Unser Tag begann sehr fr\u00fch mit dem Besuch der Fr\u00fchmesse im Petersdom \u2013 nicht alle Teilnehmer fanden allerdings nachtr\u00e4glich, dass es der M\u00fche wert gewesen war, derart fr\u00fch aufzustehen und eine Stunde vor dem Portal auf den Eintritt zu warten. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Um die Mittagszeit bot sich Gelegenheit, die unter dem Petersdom gelegene <i>Nekropole <\/i>zu besuchen. In dieser unterirdischen Gr\u00e4berstadt soll sich sogar das <i>Grab des Hl. Petrus <\/i>befinden. Auch der Besuch der Vereidigung der neuen Schweizer Gardisten bedingte zun\u00e4chst ein l\u00e4ngeres Warten im Gedr\u00e4nge von Angeh\u00f6rigen, ehemaligen Gardisten und anderen G\u00e4sten. Die Zeremonie schliesslich lief perfekt inszeniert ab und war f\u00fcr alle Anwesenden sehr feierlich \u2013 ergreifend.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><b><i>Sechster Tag:<\/i><\/b><i> Rom und R\u00fcckreise<\/i>. Der Tag war den antiken und barocken Sehensw\u00fcrdigkeiten der Ewigen Stadt gewidmet. Eine lokale F\u00fchrerin brachte uns zun\u00e4chst vor das Kolosseum \u2013 um festzustellen, dass es vormittags geschlossen ist. Darauf in rasantem Tempo altr\u00f6mische Pal\u00e4ste, Tempel und und und \u2026<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gleich nach dem gem\u00fctlichen Lunch in einer vertr\u00e4umten kleinen Osteria ging es weiter: Nun folgten Schlag auf Schlag s\u00e4mtliche barocken Sehensw\u00fcrdigkeiten. Es bedurfte einiger \u00dcberredungskunst unseres Reiseleiters, um wenigstens eine kurze Kaffeepause f\u00fcr uns herauszuschinden. Wie heisst es doch so treffend: Weniger w\u00e4re hier mehr gewesen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Am fr\u00fchen Abend bestiegen wir dann in Rom- Fiumicino unser Flugzeug und kamen kurz vor 22 Uhr wohlbehalten im Flughafen Z\u00fcrich an.<\/span><\/p>\n<p><i><span style=\"color: #000000;\">Text: Urban Siegenthaler (Corcelles-pr\u00e8s-Payerne)<\/span><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schweizer in Fremden Diensten \/ Von Salerno bis Rom \u2013 der Zweite Weltkrieg in Italien.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[273,49],"tags":[],"class_list":{"0":"post-558","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-gms-reisearchiv-2011","7":"category-reisen"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=558"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/558\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}