{"id":5829,"date":"2014-07-27T06:49:38","date_gmt":"2014-07-27T04:49:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/?p=5829"},"modified":"2022-01-25T12:40:12","modified_gmt":"2022-01-25T11:40:12","slug":"02-2015-friedrich-der-grosse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/reisen\/02-2015-friedrich-der-grosse\/","title":{"rendered":"02-2015 Friedrich der Grosse"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Div (a D) Eugen Hofmeister, Pr\u00e4sident der GMS<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">11. &#8211; 15. Mai 2015<\/span><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #800000;\">&#8222;Der Alte Fritz&#8220; &#8211; Wirken und Auswirkung<\/span><\/h2>\n<p><a href=\"#reisebericht-02-2015\"><span class=\"td_btn td_btn_sm td_outlined_btn\">ZUR BERICHTERSTATTUNG<\/span><\/a><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Friedrich II. wurde 1712 im Berliner Schloss geboren. Unter strengem Regime des sparsamen K\u00f6nig Friedrich Wilhelm I. wuchs er auf. Sein ganzes Leben litt er unter dem Vater &#8211; Sohn Konflikt. Sein Vater starb 1740, Friedrich \u00fcbernahm mit 28 Jahren das Zepter.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Leichtsinn und \u00dcbermut bewog ihn gleichen Jahres zum Einmarsch in Schlesien. Sich \u00fcber alle moralischen Bedenken hinwegsetzend, sah er sich durch den Tod Kaiser Karls VI. legitimiert, diesen Landstrich Preussen einzuverleiben. 22\u2018000 Mann sollten es richten, ein lebensl\u00e4ngliches Ringen mit dem Hause Habsburg resultierte daraus.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Unter seiner F\u00fchrung etablierte sich Preussen w\u00e4hrend des Siebenj\u00e4hrigen Krieges gegen Frankreich, \u00d6sterreich, Russland, Schweden und Kursachsen als neue Grossmacht.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Friedrich f\u00fchrte die preussische Armee in nicht weniger als elf grossen Schlachten. Nicht immer war er allerdings als Feldherr erfolgreich. In der Schlacht von Kunersdorf von 1759 verlor er gegen ein russisch-\u00f6sterreichisches Heer nahezu seine ganze Armee.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Friedrichs Gr\u00f6sse lag nicht in der Einleitung einer neuen Epoche, sondern darin, dass er seinem Zeitalter ein besonderes Gepr\u00e4ge verlieh; dem Zeitalter der absoluten Monarchie, der merkantilistischen Politik und der stehenden Berufsheere.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Seine Armee war wie der Staat auch das Erbe einer Reihe ungew\u00f6hnlich f\u00e4higer Vorg\u00e4nger. Er brachte dieses Erbe zu h\u00f6chster Vollkommenheit, aber er \u00e4nderte nichts daran; selbst seine Strategie hielt sich bei aller K\u00fchnheit immer in den engen Grenzen seiner Zeit. Schon knapp eine Generation nach ihm sollte diese Armee auf den Schlachtfeldern von Jena und Auerstedt gegen Napoleon wieder zusammenbrechen.<\/p>\n<p>Im Bereich der K\u00fcnste entwickelte sich das nach ihm benannte \u201efriderizianische Rokoko\u201c, das im Weinbergschloss Sanssouci seinen wohl vollendeten Ausdruck fand. Dort versammelte Friedrich eine illustre Runde von Geistesgr\u00f6ssen, darunter der ber\u00fchmte Philosoph Voltaire, die als \u201eTafelrunde von Sanssouci\u201c in die Geschichte eingehen sollte. In diesem Schloss ist der gegen sein Lebensende zunehmend zum Zyniker gewordene und im Volksmund bald als \u201ealter Fritz\u201c bezeichnete Herrscher im Alter von 74 Jahren verstorben.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Das Bild Friedrichs wandelte sich in den letzten 200 Jahren, je nachdem, welche politischen Systeme ihn f\u00fcr die eigene Sache vereinnahmten. Vom Kaiserreich \u00fcber die Weimarer Republik zu den Nationalsozialisten und der unterschiedlichen Betrachtung in der DDR und in der BRD. Nach dem Untergang des Dritten Reiches ging auch Preussen unter.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Bundespr\u00e4sident Richard Weizs\u00e4cker sagte in seiner Ansprache zum 200. Todestag Friedrich des Grossen 1986: \u201eWenn auch sein Staat Preussen von der Landkarte verschwunden ist, wirkt er 200 Jahre nach seinem Tode unter uns fort. Es geh\u00f6rt wahrlich nicht zum schlechtesten Teil der Hinterlassenschaft aus unserer Geschichte. Dies zu erkennen und zu w\u00fcrdigen, liegt in unserem ureigensten, gegenw\u00e4rtigen Interesse.\u201c<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #800000;\">Programm<\/span><\/h3>\n<h3 align=\"LEFT\"><span style=\"color: #800000;\">Montag<\/span><\/h3>\n<p align=\"LEFT\">0850 Abflug ab Z\u00fcrich nach Berlin.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Transfer zum Hotel in Berlin Mitte und Zimmerbezug (vier N\u00e4chte). Nach dem Mittagessen Einf\u00fchrung Unter den Linden; Fussmarsch von der Schlossbr\u00fccke zum Brandenburger Tor mit Besichtigung diverser Bauwerke aus der friderizianischen Zeit. Abendessen und \u00dcbernachtung**** in Berlin.<\/p>\n<h3 align=\"LEFT\"><span style=\"color: #800000;\">Dienstag<\/span><\/h3>\n<p align=\"LEFT\">Fahrt nach Rheinsberg. Besuch der Altstadt und der Schlossanlage, in welcher Friedrich als Kronprinz von 1736-1740 lebte. Mittagessen in Rheinsberg. Fahrt nach Niederfinow und Besuch der gigantischen Schiffshebewerke am \u00f6stlichen Ende des Oder-Havel Kanals. R\u00fcckkehr nach Berlin. Abendessen und \u00dcbernachtung**** in Berlin.<\/p>\n<h3 align=\"LEFT\"><span style=\"color: #800000;\">Mittwoch<\/span><\/h3>\n<p align=\"LEFT\">Besichtigung des Gendarmenmarkt und des Forums Friedericianum mit der St. Hedwigskathedrale, der k\u00f6niglichen Oper und der k\u00f6niglichen Bibliothek. Die Berliner bezeichnen sie liebevoll als \u201edie Kommode\u201c. Mittagessen inmitten von Berlin. Besuch des Deutschen Historischen Museums im Zeughaus mit Fokus Friedrich des Grossen bis zur milit\u00e4rischen Niederlage Deutschlands 1918 und dem Ende des Kaiserreichs. Individuelles Abendessen, \u00dcbernachtung**** in Berlin.<\/p>\n<h3 align=\"LEFT\"><span style=\"color: #800000;\">Donnerstag<\/span><\/h3>\n<p align=\"LEFT\">Fahrt nach Potsdam. Besichtigung des Schlosses und der Parkanlage Sanssouci, die 1745-1747 nach den Vorstellungen Friedrichs des Grossen erbaut wurde. R\u00fcckfahrt nach Berlin und Mittagessen in einer gem\u00fctlichen Brasserie. Schifffahrt auf der Spree. Abendessen und \u00dcbernachtung**** in Berlin.<\/p>\n<h3 align=\"LEFT\"><span style=\"color: #800000;\">Freitag<\/span><\/h3>\n<p align=\"LEFT\">Stadtspaziergang durch den Tiergarten und entlang der Spree. Ausf\u00fchrungen zu den ber\u00fchmten Denkm\u00e4lern von Bismarck, Moltke und Roon, u.a. dem Schloss Bellevue, dem Bundeskanzleramt und dem Deutschen Bundestag. Mittagessen. Transfer zum Flughafen Tegel und R\u00fcckflug in die Schweiz mit voraussichtlicher Ankunftszeit in Z\u00fcrich um 1620.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800000;\"><a id=\"reisebericht-02-2015\"><\/a>Reisebericht<\/span><\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/02-2015-GMS_Magazin_Nr_84.pdf\">Der Klick zu Thomas E. Geigys Reisebericht<\/a><\/p>\n<p>Erschienen im GMS Magazin Nr. 84-2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Div (a D) Eugen Hofmeister, Pr\u00e4sident der GMS 11. &#8211; 15. Mai 2015 &#8222;Der Alte Fritz&#8220; &#8211; Wirken und Auswirkung ZUR BERICHTERSTATTUNG Friedrich II. wurde 1712 im Berliner Schloss geboren. Unter strengem Regime des sparsamen K\u00f6nig Friedrich Wilhelm I. wuchs er auf. Sein ganzes Leben litt er unter dem Vater &#8211; Sohn Konflikt. 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