{"id":615,"date":"2011-02-11T20:50:26","date_gmt":"2011-02-11T19:50:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mediendokumentation.ch\/gms-reisen.ch\/?p=615"},"modified":"2021-10-29T13:57:55","modified_gmt":"2021-10-29T11:57:55","slug":"grenzganger-1939-1945","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/reisen\/grenzganger-1939-1945\/","title":{"rendered":"Grenzg\u00e4nger 1939 &#8211; 1945"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"St. Ant\u00f6nien\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/8\/8f\/St._Ant%C3%B6nien%2C_Platz.jpg\" alt=\"St. Ant\u00f6nien\" width=\"420\" height=\"279\" \/><\/p>\n<p>Auf den Spuren von Schmugglern, Schleppern, Fl\u00fcchtlingen, Partisanen, Spionen und Grenzsoldaten.<!--more--><\/p>\n<h3>Donnerstag<\/h3>\n<p>09.30 Besammlung Bahnhof Sargans<br \/>\nFahrt mit Bus nach St. Ant\u00f6nien, Fussmarsch Partnunsee (1h, Grenzbeziehungen zu Nazi-\u00d6sterreich), Mittagessen in Partnun, Bunkeranlagen in St. Ant\u00f6nien, Bomberabst\u00fcrze in Fideris, Fahrt nach Spl\u00fcgen, Abendessen und \u00dcbernachtung im Hotel Bodenhaus, Spl\u00fcgen<\/p>\n<h3>Freitag<\/h3>\n<p>Besuch des Passmuseums in Spl\u00fcgen, Fahrt nach Roveredo, Fussmarsch Alpe di Gesero (1-2h, Grenzbeziehungen zu Italien, Sch\u00f6nwettervariante), Mittagessen im \u201eSchmuggel\u201c- Grotto Zendralli oder in Gandria, Fahrt nach Gandria \u2013 \u00dcberfahrt Zollmuseum (Schlechtwettervariante) \u2013 Fahrt nach Bondo, Bergell (Partisanen, Fl\u00fcchtlinge, Spione, SS) \u2013 Poschiavo. Abendessen und \u00dcbernachtung im Albergo Raselli, Le Prese<\/p>\n<h3>Samstag<\/h3>\n<p>Fahrt mit dem Bus nach Viano. Fussmarsch auf dem Schmugglerpfad nach Roncaiola (2h). Besuch der Ruine einer Kaserne der Guardia di Finanza. Mittagessen in Tirano. Besuch des Schmuggelmuseum in Brusio (Schmuggler,Hebr\u00e4er, Bomben). R\u00fcckfahrt \u00fcber Bernina- (Rolle Guisans) und Julierpass nach Sargans 17.15 oder 18.15 Ankunft Bahnhof, Sargans<\/p>\n<h3>Reiseleitung<\/h3>\n<p>Peter Baumgartner, Dr., Chur<\/p>\n<h3>Dr. Rudolf Iseli&#8217;s Reisebericht<\/h3>\n<p><b>Grenzg\u00e4nger 1939\u20131945<\/b><\/p>\n<p><strong><i>1. Tag: <\/i><\/strong>Die Teilnehmenden treffen sich bei fast wolkenlosem Himmel am Bahnhof Sargans, wo sie durch den Reiseleiter <i>Dr. Peter Baumgartner <\/i>begr\u00fcsst werden. Planm\u00e4ssig f\u00fchrt uns der Reisebus \u00fcber Landquart ins <i>Pr\u00e4ttigau<\/i>, dem <i>Schwerpunkt des ersten Tages<\/i>. Auf der Fahrt von K\u00fcblis hinauf nach St. Ant\u00f6nien orientiert uns der Reiseleiter laufend \u00fcber die vergangenen Ereignisse, insbesondere \u00fcber die Verteidigungsstellungen im Zweiten Weltkrieg. Vom Parkplatz unterhalb Partnun geht\u2019s zu Fuss auf Wanderwegen weiter. Den Aufstieg auf rund 1800 m bew\u00e4ltigen alle Teilnehmenden problemlos, denn die prachtvolle Aussicht auf die Bergwelt mit ihren schneebedeckten Gipfeln l\u00e4dt zu zahlreichen kurzen Verschnaufpausen ein. Die im kalten <i>Partnunsee <\/i>badenden Jugendlichen lassen die Gedanken einiger \u00e4lterer Teilnehmenden um Jahrzehnte zur\u00fcck schweifen. Ja damals, als wir noch jung waren &#8230;<\/p>\n<p>Vor einer Jagdh\u00fctte, von deren Dach das Schmelzwasser des erst vor kurzem (zu fr\u00fch) gefallenen Schnees tropft und rinnt, orientiert uns der Reiseleiter \u00fcber die Ereignisse in der Zeitspanne <i>vom Mittelalter bis zum Ende der Schmuggelperiode <\/i>(ca. 1970) in dieser Region. Gut, dass wir im Besitze seiner <i>ausgezeichneten Dokumentation <\/i>sind, um diese umfassende Orientierung zu Hause nochmals nachzuvollziehen.<\/p>\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt nach K\u00fcblis kann oberhalb der Strasse der <i>erste Bunker <\/i>(Gadenst\u00e4tt) eingangs des oberen Talabschnitts von aussen besichtigt werden, w\u00e4hrend auf der anderen Talseite das Gegenwerk sich im Laub der B\u00e4ume versteckt h\u00e4lt. \u00dcber Landquart und Chur f\u00fchrt die Reise ins <i>Domleschg<\/i>, wobei die kurze Fahrt durch diese <i>geschichtstr\u00e4chtige Talschaft <\/i>dem Reiseleiter begreiflicherweise nicht gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr umfassendere Erl\u00e4uterungen l\u00e4sst. \u00dcber das Schams erreichen wir die <i>Festung Crestawald<\/i>, welche das aussergew\u00f6hnliche Museum \u00fcber die Bomberabst\u00fcrze der Alliierten im Zweiten Weltkrieg in Graub\u00fcnden beherbergt.<\/p>\n<p>Das Bombermuseum stiehlt den beiden <i>stillgelegten Festungskanonen <\/i>(Kaliber 10,5 cm), sinnigerweise mit Frauennamen Silvia und Lucrezia, etwas die Schau. Nichtsdestotrotz belegt deren Stilllegung den auf dem Gebiet ihrer Gegenwaffen schwindelerregend rasanten technischen Fortschritt. Man denke nur an die Bison-Gesch\u00fctze: Kaum eingef\u00fchrt, bereits sehr verwundbar, damit auch wenig wirksam und in der Folge ausgedient.<\/p>\n<p>In <i>Spl\u00fcgen <\/i>stehen wir ziemlich ratlos vor der geschlossenen T\u00fcre des Passmuseums: Die Museumsf\u00fchrerin sitzt in einem Caf\u00e9 in der N\u00e4he, ohne eine entsprechende Botschaft mit Handynummer an der Eingangst\u00fcre hinterlassen zu haben. Doch der Aperitif und das exquisite Nachtessen im historischen Hotel Bodenhaus tr\u00f6sten uns dar\u00fcber hinweg.<\/p>\n<p><strong><i>2. Tag: <\/i><\/strong>Die Reise f\u00fchrt uns \u00fcber den San Bernardinopass nach Roveredo, wo die Gesellschaft beim Grotto Zendralli in zwei Kleinbusse umsteigt. Den Grund dieser Umsteigeaktion erhellt alsbald die <i>abenteuerliche <\/i>Fahrt zum Weiler <i>Montelaura<\/i>: Die &#8222;Strasse&#8220; sehr eng, kurvig, un\u00fcbersichtlich und scheinbar endlos, das abfallende Gel\u00e4nde sehr steil. Gut beraten ist, wer sich nicht auf den Fahrweg konzentriert, sondern die faszinierende Sicht ins Misox und ins gegen\u00fcber liegende Val Calanca geniesst, sich dem Schicksal ergibt und den Chauffeuren restlos vertraut. Das Str\u00e4sschen f\u00fchrt durch Montelaura auf 1372 m zu seinem <i>Endpunkt Cadolgia <\/i>auf 1814 m H\u00f6he. Vor einer Jagdh\u00fctte orientiert unser Reiseleiter eingehend \u00fcber die Vergangenheit in dieser Region. Anschliessend darf der in Felsen gehauene <i>bombensichere milit\u00e4rische St\u00fctzpunkt <\/i>besichtigt werden, welcher allerdings heute restlos ausger\u00e4umt ist. Die herrschende Dunkelheit bringt manche und manchen ins Stolpern und l\u00e4sst sie in Pf\u00fctzen treten, doch auf der gegen\u00fcberliegenden Seite des langen Tunnels empf\u00e4ngt uns die w\u00e4rmende Sonne. Anschliessend Fussmarsch zur <i>Alpe di Albion <\/i>auf 1890 m, auf der einst die Patrouillenh\u00fctten standen. Auf einem Feldherrenh\u00fcgel neben der malerischen Kapelle erl\u00e4utert der Reiseleiter \u2013 nun im Gel\u00e4nde \u2013 das einstige Geschehen. Ein Teilnehmer bereichert dessen Ausf\u00fchrungen \u00fcber den Schmuggel mit seinen eigenen <i>jahrzehntelangen Erfahrungen im Zolldienst; ein weiterer \u00fcber Leben und Zukunftsaussichten im abgelegenen Calancatal. <\/i>Anschliessend R\u00fcckmarsch bis zum Tunneleingang und erneutes n\u00e4chtliches Tapsen bis zum Tunnelausgang, wo die beiden Kleinbusse warten. Die R\u00fcckfahrt gestaltet sich wiederum reichlich spektakul\u00e4r, und man wagt sich nicht vorzustellen, was bei Gegenverkehr passieren w\u00fcrde &#8230;<\/p>\n<p>Mittagessen im <i>Grotto Zendralli<\/i>, einst <i>Abgabeund \u00dcbernahmeort der Schmuggelware <\/i>f\u00fcr die Routen Passo di Camedo oder Paina. R\u00fcckfahrt \u00fcber den San Bernadino nach Spl\u00fcgen und \u00fcber den Spl\u00fcgenpass hinunter nach Chiavenna, wobei der Reiseleiter wie gewohnt eingehend und laufend \u00fcber diesen <i>einst sehr wichtigen Alpen\u00fcbergang <\/i>und auch \u00fcber die <i>Stadt Chiavenna <\/i>orientiert. Angemerkt sei an dieser Stelle, dass Dr. Peter Baumgartner generell jeweils auch die Gegenwart, ja, bisweilen auch vorausschauend die Zukunft zur Sprache bringt. Ein Zwischenhalt wird im Bergell in <i>Promontogno <\/i>auf der Aussichtsterrasse des <i>Hotels Bregaglia <\/i>eingeschaltet, einem Haus aus der <i>Gr\u00fcnderzeit<\/i>, das noch heute in Betrieb ist, allerdings mangels Heizung nur w\u00e4hrend der heizfreien Zeit. Die Einrichtung entstammt noch gr\u00f6sstenteils der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Einige Neugierige k\u00f6nnen es sich nicht verkneifen, einen Blick in den Speisesaal, das runde Treppenhaus und die zum Teil offenen Zimmer zu werfen \u2013 und verpassen darob beinahe den Aufbruch. Doch es hat sich gelohnt, wie der Berichterstatter selbst best\u00e4tigen kann: Ein wahres Bijou aus vergangenen Zeiten! Die Reise geht anschliessend weiter \u00fcber den Malojapass, St. Moritz, Pontresina und den Berninapass ins Puschlav. Das Abendessen wird im Albergo Raselli, dem \u00dcbernachtungsort in Le Prese eingenommen.<\/p>\n<p><strong><i>3. Tag: <\/i><\/strong>Abfahrt nach <i>Brusio <\/i>und Besichtigung des j\u00fcngst er\u00f6ffneten <i>Schmugglermuseums<\/i>. Der sichtlich stolze und engagierte einheimische Custos f\u00fchrt uns ein Video vor, in dem damals in den Schmuggel involvierte Personen beider Seiten zu Wort kommen. <i>Fazit<\/i>: Ein <i>hochinteressantes Museum auf kleinem Raum<\/i>, f\u00fcr das die zur Verf\u00fcgung stehende Zeit trotzdem nicht reicht, sodass ein zweiter Besuch ein Muss ist. Anschliessend Einstieg in zwei Kleinbusse, was Erinnerungen an den ersten Reisetag wachrief. Und in der Tat stand die Fahrt \u00fcber <i>Viano <\/i>zum <i>schweizerischen Zoll <\/i>auf 1381 m H\u00f6he jener nach Montelaura und Cadolgia an Abenteuerlichkeit kaum nach. In der N\u00e4he des nun geschlossenen Grenzw\u00e4chterhauses erl\u00e4utert der Reiseleiter wie gewohnt kompetent \u00fcber die Vergangenheit in dieser Region, diesmal mit Schwerpunkt der Schmugglerzeit in den <i>Nachkriegsjahren 1947 <\/i>bis rund <i>1970<\/i>. Gleich nach der Grenze konnte die italienische Zollkaserne der <i>Guardia di Finanza <\/i>auf 1140 m H\u00f6he besichtigt werden, damals wohl eine recht komfortable Unterkunft, doch heute herrscht im Innern ein Tr\u00fcmmerchaos. Nachdenklich stimmte ein <i>Gedenkkreuz <\/i>am Rande des Pfades f\u00fcr eine durch die Guardia di Finanza erschossene <i>Schmugglerin <\/i>namens <i>Irma Rinaldi<\/i>. Man sagt, der Pistolensch\u00fctze habe sie bei den diffusen Sichtverh\u00e4ltnissen nicht als Frau erkennen k\u00f6nnen. Sie war mit Sicherheit nicht bewaffnet, und wahrscheinlich h\u00e4tte der Beamte auch nicht auf eine Frau geschossen. Es soll in der Provinz Sondrio die einzige Frau gewesen sein, die als Schmugglerin den Tod fand. Tragische Verkn\u00fcpfungen &#8230; Der weitere Abstieg bis nach Roncaiola auf 802 m verlief problemlos, allerdings ohne Lumpen um die Schuhe und ohne 40 kg-Packung auf dem Buckel wie damals, auch nicht bei Nacht und schlechtem Wetter wie es damals \u2013 mit Absicht \u2013 die Regel war.<\/p>\n<p>Der Transport nach Tirano erfolgte mit einem Shuttlebus, der nach dem Ausstieg der ersten Gruppe der zweiten entgegenfuhr, um sie aufzunehmen. Diese zweite Phase verz\u00f6gerte sich allerdings, weil ein Teilnehmer der ersten Gruppe zum Aussteigen versehentlich die automatische T\u00fcre manuell \u00f6ffnen wollte, worauf die auf Automatik getrimmte T\u00fcre streikte. Bevor der Ruf nach einem B\u00fcchsen\u00f6ffner in die Tat umgesetzt werden konnte, gab die T\u00fcr nach, und die Insassen konnten nach minutenlanger Freiheitsberaubung wohlbehalten aussteigen. Mittagessen im Hotel Bernina in Tirano und anschliessend R\u00fcckfahrt nach Sargans via Berninapass, Pontresina, Zernez, Susch, Fl\u00fcelapass, Davos, Klosters, Pr\u00e4ttigau und Landquart.<\/p>\n<p>Im Wissen, dass hier einige Themen zu kurz oder gar nicht behandelt worden sind, sei auf die <i>ausgezeichnete Dokumentation <\/i>verwiesen. Der vorliegende Bericht stand f\u00fcr seinen Verfasser unter dem Motto &#8222;Mut zur L\u00fccke&#8220;. Es kommt dementsprechend nicht alles zur Sprache, viel zu facettenreich waren diese drei spannenden Tage. Nur schon von der <i>Thematik <\/i>her musste die Reise ein <i>Erfolg <\/i>werden, stand doch f\u00fcr einmal <i>nicht ein Kriegsgeschehen <\/i>im engeren Sinne im Mittelpunkt. Just gerade das &#8222;Drumherum&#8220; verlieh dieser Reise das gewisse Etwas an Spannung. Dem Reiseleiter ein herzlicher Dank von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern f\u00fcr seine kompetente Leitung!<\/p>\n<p><i>Text: Dr. Rudolf Iseli (Z\u00fcrich)<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den Spuren von Schmugglern, Schleppern, Fl\u00fcchtlingen, Partisanen, Spionen und Grenzsoldaten.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[273,49],"tags":[],"class_list":["post-615","post","type-post","status-publish","format-standard","category-gms-reisearchiv-2011","category-reisen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/615","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=615"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/615\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=615"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=615"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}