{"id":6688,"date":"2015-07-25T07:52:16","date_gmt":"2015-07-25T05:52:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/?p=6688"},"modified":"2022-01-25T09:15:18","modified_gmt":"2022-01-25T08:15:18","slug":"19-2016-berlin-zu-zeiten-der-ddr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/reisen\/19-2016-berlin-zu-zeiten-der-ddr\/","title":{"rendered":"19-2016 Berlin zu Zeiten der DDR"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Oberst (a D) Kurt Steinegger<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Montag, 12. &#8211; Freitag, 16. September 2016<\/span><!--more--><\/h3>\n<h2><span style=\"color: #800000;\">Von der Staatsgr\u00fcndung bis zum Mauerfall<\/span><\/h2>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg besetzten die Siegerm\u00e4chte &#8211; Sowjetunion, USA, England und Frankreich \u2013 das Deutsche Reich und teilten es unter sich auf. Sie wollten verhindern, dass Deutschland ein weiteres Mal seine Nachbarn \u00fcberf\u00e4llt. Aus dieser Vierteilung wurde bald eine Zweiteilung:Die Westzonen auf der einen, die sowjetische Besatzungszone auf der anderen Seite \u2013 woraus wiederum vier Jahre sp\u00e4ter, 1949, die beiden deutschen Staaten entstanden. Das klingt nach klaren Verh\u00e4ltnissen, war aber eine verwickelte Geschichte.<\/p>\n<p>Bereits in den letzten Apriltagen des Jahres 1945 machten sich mit dem Flugzeug die ersten deutschen KPD-Funktion\u00e4re von Moskau auf den Weg in Richtung Berlin. Unter der F\u00fchrung von Walter Ulbricht sollte die unter russischer Besetzung liegende Zone in einen Bauern- und Arbeiterstaat umgewandelt werden. Der sowjetische Staatschef Josef Stalin begr\u00fcndete diesen Schritt wie folgt: \u201eDieser Krieg ist nicht wie in der Vergangenheit; wer immer ein Gebiet besetzt, auferlegt ihm auch sein eigenes gesellschaftliches System.\u201c<\/p>\n<p>Zur Durchsetzung der kommunistischen Doktrin wurde das Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit unter Erich Milke gegr\u00fcndet. Ein Ministerium mit dem Auftrag, den Willen der \u201aSozialistischen Einheitspartei Deutschlands\u2018 mit Methoden einer skrupellosen Geheimpolizei durchzusetzen. Viele Menschen im Land tr\u00e4umten in der Folge von einer Flucht in den Westen. In der Phantasie wurde die am 13. August 1961 errichtete Mauer millionenfach \u00fcberwunden. In der Wirklichkeit war das schwieriger, denn sie war zu gut gesichert. Mit Stacheldraht und Schiessbefehl verhinderte der Unrechtsstaat, dass ihm die Menschen in Massen davonliefen. Als am 9. November 1989 die Mauer unter dem Jubel der Bev\u00f6lkerung von Berlin fiel, brach das gesamte kommunistische System in sich zusammen.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Programm<\/span><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #800000;\">Montag<\/span><\/h4>\n<p>Am Morgen Flug ab Z\u00fcrich-Flughafen nach Berlin Tegel. Fahrt mit dem Car nach F\u00fcrstenwalde. Nach dem Mittagessen gef\u00fchrte Besichtigung des von den Nationalsozialisten, der DDR und schliesslich noch der NATO genutzten unterirdischen \u201eZentralen Gefechtsstandes des Kommandos Luftstreitkr\u00e4fte \/ Luftverteidigung der NVA\u201c. Anschliessend Fahrt zum Alexanderplatz. Zimmerbezug (f\u00fcr vier N\u00e4chte) in einem Hotel**** in der Berliner Innenstadt. Vortrag \u00fcber \u201eGr\u00fcndung, Aufbau und politische Strukturen der DDR\u201c, anschliessend Ap\u00e9ro, Abendessen und \u00dcbernachtung im Hotel.<\/p>\n<h4><span style=\"color: #800000;\">Dienstag<\/span><\/h4>\n<p>Fahrt zum Alliiertenmuseum. F\u00fchrung durch das Museum mit Orientierung \u00fcber die Berlin-Blockade bzw. die zur Versorgung der Stadt w\u00e4hrend nahezu einem Jahr betriebene Luftbr\u00fccke. Nach dem Mittagessen Vortrag \u00fcber den \u201eBau der Berliner Mauer\u201c. Anschliessend Begehung des Mauermuseums an der Bernauer Strasse. R\u00fcckkehr mit der U-Bahn zum Hotel, anschliessend Spaziergang zum Hackeschen Markt. Abendessen im dortigen Steakhouse. Individuelle R\u00fcckkehr ins Hotel. \u00dcbernachtung.<\/p>\n<h4><span style=\"color: #800000;\">Mittwoch<\/span><\/h4>\n<p>Vortr\u00e4ge und Diskussion im Hotel zum Thema \u201eWege durch die Mauer\u201c durch den ehemaligen Fluchthelfer Dr. Burkhard Veigel, unterbrochen von einer Kaffeepause. Fahrt zum Mittagessen in einem typischen Berliner Restaurant. Nachmittags Programm nach individuellen Bed\u00fcrfnissen oder aber durch Dr. Veigel begleitete Fahrt zur Heidelberger Strasse mit Ausf\u00fchrungen zu den dort gegrabenen Tunnels, durch die mehreren Ostberlinern auf abenteuerliche Weise die Flucht in den Westen gelang. Fl\u00fcchtende und Fluchthelfer standen gleichermassen im Fokus des Ministeriums f\u00fcr Staatssicherheit. Anschliessend individuelles Abendessen in der Stadt. \u00dcbernachtung im Hotel.<\/p>\n<h4><span style=\"color: #800000;\">Donnerstag<\/span><\/h4>\n<p>Fahrt mit der U-Bahn zum Stasi-Gel\u00e4nde. F\u00fchrung durch das Stasi-Museum mit anschliessendem Zeitzeugengespr\u00e4ch. Danach Vortrag zum Thema \u201eDer Zusammenbruch der DDR\u201c. Mittagessen im ehemaligen Umspannwerk Ost. Fahrt zum Stasi-Gef\u00e4ngnis Hohensch\u00f6nhausen. F\u00fchrung mit einem Zeitzeugen durch das Gef\u00e4ngnis. R\u00fcckfahrt ins Hotel. Anschliessend Spaziergang zum Nikolaiviertel mit Abendessen in einem gem\u00fctlichen Berliner Restaurant. Individuelle R\u00fcckkehr ins Hotel. \u00dcbernachtung.<\/p>\n<h4><span style=\"color: #800000;\">Freitag<\/span><\/h4>\n<p>Vortrag im Hotel zum Thema \u201eHauptstadt der Spionage\u201c. Anschliessend Spaziergang zur Gedenkbibliothek im Nikolaiviertel mit Informationen einer damals Betroffenen zum Thema \u201eIn den F\u00e4ngen der Stasi\u201c. Danach Fahrt zum Flughafen Berlin Tegel, individuelle Mittagsverpflegung am Flughafen. Nachmittags R\u00fcckflug nach Z\u00fcrich-Flughafen, mit Ankunft am fr\u00fchen Abend.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Bildergalerie<\/span><\/h3>\n<p>Von dieser Reise finden sich keine Fotos in unserem Archiv.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Oberst (a D) Kurt Steinegger Montag, 12. &#8211; Freitag, 16. 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