{"id":9911,"date":"2017-07-19T09:46:30","date_gmt":"2017-07-19T07:46:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/?p=9911"},"modified":"2022-01-25T09:02:42","modified_gmt":"2022-01-25T08:02:42","slug":"06-2018-die-1st-us-army-im-ersten-weltkrieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gms-reisen.ch\/archiv\/reisen\/06-2018-die-1st-us-army-im-ersten-weltkrieg\/","title":{"rendered":"06-2018 | Die 1st US-Army im Ersten Weltkrieg"},"content":{"rendered":"<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Brigadier (a D) Daniel L\u00e4tsch<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Dienstag, 5. &#8211; Freitag, 8. Juni 2018<\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span style=\"color: #800000;\">Mit Pershing in St. Mihiel und in den Argonnen<\/span><\/h2>\n<p>Die Schlachten von Verdun und an der Somme hatten 1916 sowohl die alliierten Streitkr\u00e4fte wie auch das Deutsche Heer furchtbare Verluste gekostet. Das Friedensangebot der Mittelm\u00e4chte vom Dezember 1916, mit welchem nicht nur die kriegsm\u00fcden Entente-Staaten auseinanderdividiert werden sollten, sondern auch ein wesentlicher Umschwung in der gedr\u00fcckten Stimmung des eigenen Volkes erreicht werden sollte, lehnten die Alliierten ab. Im Scheitern der Friedensaktion sah Deutschland die beste Rechtfertigung f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der Kriegsf\u00fchrung. Am 1. Februar 1917 nahm die Oberste Heeresleitung, mit der Zustimmung des Kaisers, den uneingeschr\u00e4nkten U-Boot-Krieg wieder auf.<br \/>\nAm 6. April 1917 erkl\u00e4rten die USA dem Deutschen Reich den Krieg. Die tiefere Ursache f\u00fcr diese Entwicklung lag im un\u00fcberbr\u00fcckbaren Gegensatz zwischen den amerikanischen und deutschen Vorstellungen von einer globalen Nachkriegsordnung sowie in den deutschen kontinentaleurop\u00e4ischen Hegemonialabsichten und weltpolitischen Ambitionen. Den unmittelbaren Anlass gaben aber Berichte \u00fcber tats\u00e4chliche und angebliche deutsche Kriegsgr\u00e4uel (Bryce-Report) und Schiffsversenkungen mit amerikanischen Opfern \u2013 namentlich jene der RMS Lusitania. Ebenso entscheidend f\u00fcr die Entwicklung zum amerikanischen Kriegseintritt war die negative deutsche Reaktion auf Wilsons Friedensinitiative vom 18. Dezember 1916.<br \/>\nDer US-Pr\u00e4sident Woodrow Wilson \u00fcbertrug den Oberbefehl \u00fcber das Expeditionskorps John J. Pershing. Der Stab der Expeditionsstreitkr\u00e4fte erreichte am 8. Juni 1917 Liverpool und schon am 13. Juni zog Pershing mit seinem Stab in Paris ein. Knapp zwei Wochen sp\u00e4ter, am 26. Juni, landeten die ersten Kampftruppen der 1st Infantry Division in Saint-Nazaire. Pershing hielt es f\u00fcr sehr wichtig, seine Soldaten gut auszubilden, bevor sie in den Kampf geschickt wurden, weshalb es 1917 auch noch keine Operationen mit amerikanischen Truppen an der Westfront gab. Ausserdem hielt er den Plan der Entente, seine Truppen der franz\u00f6sischen bzw. britischen Armee zu unterstellen, f\u00fcr unannehmbar.<br \/>\nEnde Juni 1917 hatten die ersten 14\u2019000 US-Soldaten Frankreich erreicht. Deren Zahl stieg bis Mai 1918 auf \u00fcber eine Million an. Etwa die H\u00e4lfte davon befand sich an der Front. Die 1. US-Infanteriedivision bezog erst Ende Oktober 1917 Sch\u00fctzengr\u00e4ben bei Nancy. Pershing wollte, dass seine Truppen m\u00f6glichst unabh\u00e4ngig von denen der Briten und Franzosen operierten. Das war anfangs aber nicht m\u00f6glich, weil die Truppen der AEF 1917 ohne Artillerie und Maschinengewehre in Frankreich landeten. So mussten die US-Soldaten anfangs teilweise mit franz\u00f6sischen Waffen und Artillerie ausger\u00fcstet werden.<br \/>\nDer erste Sieg gelang den AEF am 28. Mai 1918 in der Schlacht um Cantigny. Weitere erfolgreiche Eins\u00e4tze der AEF fanden w\u00e4hrend der Schlacht im Wald von Belleau und in der Zweiten Schlacht an der Marne statt.<br \/>\nAm 10. August wurde die 1. US-Armee unter F\u00fchrung Pershings aufgestellt, die vom 12. bis zum 15. September 1918 ihre erste selbst\u00e4ndige Offensive, die Schlacht von St. Mihiel, durchf\u00fchrte. Diese war mit 500\u2019000 eingesetzten Soldaten die bis dahin gr\u00f6sste Operation der US-Streitkr\u00e4fte. Die gr\u00f6sste und entscheidendste Schlacht, die die American Expeditionary Forces allerdings f\u00fchrten, war die Meuse-Argonne-Offensive. Bei dieser Offensive, die vom 26. September bis zum 11. November 1918 dauerte, wurden die deutschen Truppen unter Georg von der Marwitz im Raum Verdun geschlagen, was massgeblich zum Waffenstillstand von Compi\u00e8gne beitrug.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Programm<\/span><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #000000;\">Dienstag<\/span><\/h4>\n<p>0815 Uhr Abfahrt mit Car ab Z\u00fcrich, Carparkplatz Sihlquai via Basel (Zustiegsm\u00f6glichkeit) nach Thann (Kaffeehalt) und weiter nach Nancy. Unterwegs Einf\u00fchrung in die strategische Ebene. Mittagessen in Nancy. Weiterfahrt nach Metz mit der Beleuchtung der operativen Stufe auf der Butte de Montsec. Zimmerbezug f\u00fcr zwei N\u00e4chte in Metz. Gemeinsames Abendessen in der Hotel-Brasserie, \u00dcbernachtung**** in Metz.<\/p>\n<h4>Mittwoch<\/h4>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck Fahrt nach Les \u00c9parges. Ausf\u00fchrungen zum Minenkrieg und zum Angriff des V. US Corps. Mittagessen im Raum Heudicourt. Nachmittags weitere Ausf\u00fchrungen zu den Angriffsaktionen des IV. und V. US Corps; feldm\u00e4ssige Kaffeepause. Besuch des amerikanischen Soldatenfriedhofs Thiaucourt-Regni\u00e9ville. R\u00fcckfahrt nach Metz. Abendessen fakultativ, \u00dcbernachtung**** in Metz.<\/p>\n<h4>Donnerstag<\/h4>\n<p>Fahrt nach Dombasle-en-Argonne. Ausf\u00fchrungen zum Aufmarsch der 1st US Army. Besuch des Memorials des &#8222;Lost Batallion&#8220; mit Hinweisen auf den Angriff der 77. US Division im Argonnerwald. Ausf\u00fchrungen zu den Angriffsaktionen der 28. Und 35. US Division auf Varennes und Besuch der &#8222;Butte de Vauquois&#8220;. Mittagessen in Varennes. Besuch des Mus\u00e9e d&#8217;Argonne. Beleuchtung der Aktionen der 79th Division beim &#8222;Montfaucon American Monument&#8220;. Kaffeehalt. Ausf\u00fchrungen zum Angriff der 78th Division auf Grandpr\u00e9 beim &#8222;Sgt. Alvin York Monument&#8220;. Fahrt nach Varennes, Abendessen im Hotel, \u00dcbernachtung*** in Varennes.<\/p>\n<h4>Freitag<\/h4>\n<p>Morgens Transfer nach Cunel. Erl\u00e4uterungen zum Angriff der 32nd Division und der 4th Division auf Bantheville und Bois des Rappes. Besuch des &#8222;Meuse-Argonne American Cemetery, Romagne-sous-Montfaucon&#8220; und Ausf\u00fchrungen zum Angriff der 5th Divison. Mittagessen in Verdun. R\u00fcckfahrt nach Z\u00fcrich mit Ausstiegsm\u00f6glichkeit in Basel. Vorgesehene Ankunftszeit am Sihlquai in Z\u00fcrich um 2000 Uhr.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Bildergalerie<\/span><\/h3>\n<p>Von dieser Reise finden sich keine Fotos in unserem Archiv.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brigadier (a D) Daniel L\u00e4tsch Dienstag, 5. &#8211; Freitag, 8. Juni 2018 &nbsp; &nbsp; &nbsp; Mit Pershing in St. Mihiel und in den Argonnen Die Schlachten von Verdun und an der Somme hatten 1916 sowohl die alliierten Streitkr\u00e4fte wie auch das Deutsche Heer furchtbare Verluste gekostet. 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