Hitlers heimliches Hauptquartier in den Alpen
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Reiseleitung: Oberst a D Kurt Steinegger
Fünf Reisetage
Wiederholungsreise (2018)
Kultureller Reiseanteil **:
Ein Muss für alle, die mehr über den Obersalzberg, Adolf Hitlers bevorzugten Aufenthaltsort erfahren wollen. Hier sinnierte er über die Entwicklung des Dritten Reiches und hielt Hof mit seinen Staatsgästen und engsten Vertrauten. Ein bedenklich denkwürdiger Ort, gerade auch in der Zeit einer politischen Instabilität und einer ganz offensichtlich zunehmenden Polarisierung innerhalb der deutschen Parteienlandschaft.
Thematische Umschreibung
Auch wenn es sich bei dieser Reise um die Zeit des Zweiten Weltkrieges handelt, spielen kriegerische Ereignisse nur am Rand eine Rolle. Vielmehr geht es um Frauen und Männer, welche damals auf dem Obersalzberg verkehrten. Hier empfing Hitler – oft nicht in Uniform – nicht nur Generäle, sondern auch Diplomaten, Schauspielerinnen, Künstler usw. Hitler langweilte seine Gäste mit endlosen Monologen über die nationalsozialistische Rassenlehre, über die Reichshauptstadt Germania mit ihren Monumentalbauten, über sein Verständnis von Architektur und Kunst. Seine Geliebte, Eva Braun, genoss hier mit ihren Freundinnen ein komfortables Leben.
Mit einem Besuch in die nahe gelegene Stadt Salzburg, sowie der Besichtigung eines Salzbergwerks bietet die Reise auch kulturelle Höhepunkte.
Ab 1923 verbrachte Adolf Hitler seine Ferien in einer Pension auf dem Obersalzberg oberhalb von Berchtesgaden. Im Jahr 1928 mietete Hitler dann das Haus Wachenfeld. Nach seiner Wahl zum Reichskanzler 1933 kaufte er das Haus und nannte es anschliessend „Berghof“. Durch mehrere umfangreiche Umbauten wurde das schlichte Haus zu einem repräsentativen Wohnsitz.
Unter dem Diktat von Reichsleiter Martin Bormann wurden in der Folge Häuser und Land auf dem Obersalzberg den Besitzern abgekauft oder bei Verweigerung enteignet. Der Grossteil der vorhandenen Gebäude wurde danach abgerissen und deren Bewohner vertrieben. Um den Berghof wurde eine grosszügige Sperrzone errichtet, welche nur mit einem Passierschein betreten werden konnte.
Im weiteren Verlauf der Jahre entstanden Verwaltungs- und Wohngebäude für das Dienstpersonal, Gästehaus, SS-Kaserne, Gutshof mit Gewächshaus sowie zum Schutz gegen feindliche Bombenangriffe umfangreiche unterirdische Stollenanlagen.
Auf Anregung von Hitler liess Martin Bormann auf dem Bergrücken des Kehlsteins auf 1‘800 m.ü.M. das Kehlsteinhaus errichten. Eine in den Felsen gesprengte Strasse führt auf einen Wendeplatz, der 124 m unterhalb des Hauses liegt. Ein Stollengang von gleicher Länge führt zum Lift, welcher die Besucher direkt in das Haus führt.
Hitler verbrachte fast ein Drittel seiner Regierungszeit auf dem Obersalzberg, um von Berchtesgaden aus die Regierungsgeschäfte zu führen. Seit 1937 befand sich mit der Reichskanzlei Dienststelle Berchtesgaden auch der zweite Regierungssitz des Dritten Reichs in Berchtesgaden. Hitler empfing als Reichskanzler viele Staatsgäste auf dem Berghof. Für die deutsche Führungsriege galt es als besondere Auszeichnung, von Hitler auf dem Obersalzberg im „privaten Rahmen“ empfangen zu werden. Auch während dem Krieg verlegte Hitler sein Hauptquartier oft während Monaten auf den Obersalzberg.
Erst am 25. April 1945 warfen Lancaster-Bomber der Royal Air Force fast 1‘300 Tonnen Bomben über dem Obersalzberg ab. Während das im Tal liegende Berchtesgaden weitgehend verschont blieb, waren – bis auf das Kehlsteinhaus – sämtliche Gebäude auf dem Obersalzberg beschädigt. Nach dem Krieg wurden einzelne Gebäude wieder instand gestellt und bis 1996 durch die Amerikaner genutzt. Die ausgebombten Gebäude wurden im Verlauf der Jahre geräumt.
Vorgesehenes Programm
Erster Reisetag: Dienstag, 31. August 2027
Zürich – Berchtesgaden
09.00 Abfahrt mit Bus ab Zürich, Carparkplatz Sihlquai. Fahrt über die Autobahn nach Innsbruck, Wörgl, St. Johann im Tirol, Berchtesgaden. Mittagessen in Mils bei Imst. Nach Ankunft in Berchtesgaden Zimmerbezug. Referat «Der Obersalzberg 1923 – 1939», anschliessend Apéro. Nachtessen und Übernachtung **** in Berchtesgaden.

Zweiter Reisetag: Mittwoch, 1. September 2027
Obersalzberg – Kehlstein
Fahrt zum Obersalzberg und Besuch des Dokumentationszentrums.

Anschliessend Fahrt zum Kehlsteinhaus. Mittagessen im Kehlsteinhaus.

Rückfahrt zum Obersalzberg mit Besuch der Buchenhöhe, dem ehemaligen luxuriösen Wohnort für das Dienstpersonal auf dem Obersalzberg. Danach Fahrt zu den Überresten des «Kampfhäusel», in welchem Hitler den zweiten Teil seines Buches «Mein Kampf» geschrieben hat. Anschliessend kurzer Marsch zur ehemaligen Theaterhalle für die Arbeiter am Obersalzberg. Danach Rückmarsch zum Bus, Fahrt nach Berchtesgaden mit anschliessendem Referat «Der Obersalzberg 1939 – 1945». Nachtessen und Übernachtung im Hotel.
Dritter Reisetag: Donnerstag, 2. September 2027
Obersalzberg – Salzburg – Berchtesgaden
Fahrt zum um Gutshof Obersalzberg. Danach kurze Fahrt zum Hotel Türken dem ehemaligen Sitz des Reichssicherheitsdienstes. Anschliessend Verschiebung zum ehemaligen Berghof Hitlers.

Fahrt zum Koksbunker, Information über Funktion und Bau. Anschliessend Fahrt nach Salzburg.

Fakultatives Mittagessen und Zeit zur eigenen Verfügung. Am späteren Nachmittag Rückfahrt nach Berchtesgaden. Besichtigung des Bahnhofs mit seinen Emblemen sowie dem Schutzstollen für den «Führerzug». Rückfahrt ins Hotel mit anschliessendem Referat «Hitlers Begleitkommando». Anschliessend kurzer Spaziergang zum Nachtessen in einem Restaurant in Berchtesgaden.
Vierter Reisetag: Freitag, 3. September 2027
Salzmine Hallein – Mooslanerkopf
Referat «Der Obersalzberg nach dem Kriegsende». Danach Fahrt nach Hallein mit Besuch der Salzmine.

Mittagessen in Oberau. Anschliessend Fahrt zum Obersalzberg. Danach Spaziergang zum Mooslanerkopf, Hitlers täglichem Spaziergang zu seinem Teehaus. Nach der Kaffeepause Besuch eines besonderen Ortes gemäss Angaben des Reiseleiters. Danach Rückfahrt ins Hotel mit anschliessendem Nachtessen in einem nahegelegenen Restaurant in Berchtesgaden.
Letzter Reisetag: Samstag, 4. September 2027
Heimreise durch Tirol
Fahrt über St. Johann im Tirol, Wörgl, Innsbruck nach Zürich Carparkplatz Sihlquai. Mittagessen in Mils bei Imst. Ankunft in Zürich ca. 17.00.
Reisedokumentation
Den Teilnehmenden wird vor der Reise eine, zur thematischen Reisevorbereitung verfasste, schriftliche Dokumentation zugestellt. Die Möglichkeit des Downloads zur Nutzung auf elektronischen Geräten wird nach erfolgter, postalischer Zustellung der gedruckten Version durch die Eingabe eines Passworts gewährleistet. Diesen Code erhalten die Teilnehmenden mit erwähnter Sendung.
Ausrüstung
Sportlich bequeme Kleidung, gutes Schuhwerk, Witterungsschutz Kartenmaterial nach persönlichem Bedarf.
Einreisebestimmungen
Zur Einreise benötigen sie eine gültige Identitätskarte (ID) oder einen entsprechenden Reisepass.
Fitness
GMS – Kategorie L + (leicht plus):
AUSFÜHRUNGEN ZU DEN FITNESS-KATEGORIEN
Kosten pro Person
Die zu erwartenden Reisekosten bewegen sich im Rahmen der GMS-Preiskategorie 3. Der effektive, verbindliche Reisepreis wird nach Abschluss der Kalkulation im GMS-Reiseprogramm 2027 ausgewiesen.
AUSFÜHRUNGEN ZU DEN GMS-PREISKATEGORIEN
| Doppelzimmer Mitglied | CHF | ||||
| Doppelzimmer Nichtmitglied | CHF | ||||
| Zuschlag Einzelzimmer | CHF | ||||
Inbegriffen |
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| GMS-Leistungspaket | |||||
| Getränke zu den Mittagessen | |||||
Nicht inbegriffen |
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| Getränke zu den Abendessen |
Anmeldung




