gms homeReisenGMS Vergangene Reisen10-26 | Geb AK 3 - Festung St. Maurice

10-26 | Geb AK 3 – Festung St. Maurice

Dienstag, 21. - Donnerstag, 23. Juli 2026

Das Schlüsselgelände der Alpentransversale «WEST»

Inhalt aktualisiert am 27.09.2026

Reiseleitung: Divisionär a D Dominique Juilland

Drei Reisetage

Angepasste Wiederholungsreise (2020)

Kultureller Reiseanteil ***: Wer schon mit Dominique Juilland unterwegs war, weiss, dass der Reiseleiter immer wieder kulturelle Aspekte in das Programm einbringt. Dies wird auch auf dieser Reise nicht anders sein.

Ein Muss für alle, die sich mit der Truppengeschichte der Grossen Verbände des Gebirgsarmeekorps beschäftigen und dabei die kulturellen Aspekte der besuchten Region mit einer lokal verwurzelten Reiseleitung miteinbeziehen möchten.

 


Thematische Umschreibung


Drei Alpentransversalen mit strategischer Bedeutung für Europa durchqueren die Schweiz.

Die Clusa Sancti Mauritii ist das Schlüsselgelände der Alpentransversale Grand-St. Bernard – Simplon, welche Norditalien mit Frankreich verbindet. Seit Römerzeiten und bis zum heutigen Tag ist St. Maurice Garnisonsstadt und das Zentrum der gleichnamigen Festung.

Diese Reise führt in den Einsatzraum der ehemaligen Brigade de forteresse 10, dem operativen Sperrverband auf der Alpentransversale «WEST». Geografisch handelt es sich im Wesentlichen um das untere Rhônetal, von Villeneuve bis Sion, sowie den Pass Grand-Saint-Bernard.

Vorgesehenes Programm


Erster Reisetag: Dienstag, 21. Juli 2026

Von Gruyère ins untere Rhonetal

07:30 Uhr Abfahrt mit dem Bus ab Zürich. 09:00 Uhr Zustiegsmöglichkeit Bern. Kaffeepause unterwegs mit Einführungsreferat der Reiseleitung zu Auftrag und Mittel des Geb AK 3. Weiterfahrt ins Städtchen Gruyère und Studium der Sperrstelle Gruyère. Kurzer Besuch im Schloss, anschliessend Mittagessen.

Schloss Gruyère

Am Nachmittag führt die Reise über den Col des Mosses ins Chablais. Unterwegs Geländebegehungen bei der Pissot Sperre und auf dem Col des Mosses. Besuch des Sprengobjektes Larrevoin.

Col des Mosses

Weiterfahrt nach St. Tryphon und Besuch des dortigen Centi-Bunkers. Gegen Abend erreichen wir St. Maurice.

Gemeinsames Abendessen und Übernachtung in einem einfachen, aber zweckmässigen Klosterhotel in St. Maurice.

Die Abtei von St. Maurice

Zweiter Reisetag: Mittwoch, 22. Juli 2026

Dailly – Abtei Saint-Maurice – Bex

Nach dem Frühstück Vortrag zum Thema «Feuerunterstützung und die Sperrführung im Geb AK 3». Ziel des zweiten Tages ist in erster Linie das Studium des Werkes Dailly, mit Savatan die Kernanlage der Festung Saint-Maurice. Nach der Fahrt über die 38 Kurven der Militärstrasse nach Morcles werden die schweizweit einmalige «Tourelle de 15» sowie einen Festangstminenwerfer und weitere Festungsanlagen besucht.

„Tourelle en position de tir“

Am späten Nachmittag Rückkehr ins Tal und Besuch des Schatzes der 1500-jährigen Abtei Saint-Maurice.

Das berühmte Kopfrequilar des Heiligen Candidus in der Schatzkammer des Klosters Saint Maurice

Schliesslich Fahrt zum Salzbergwerk von Bex. Besichtigung und gemeinsames Abendessen. Übernachtung in St. Maurice.

Letzter Reisetag: Donnerstag, 23. Juli 2026

Der Grosse St. Bernhard

Der dritte Tag ist der Verteidigung des Col du Grand Saint-Bernard gewidmet. Nach dem Besuch der Sperrzone am Col de la Forclaz und dem Studium des Schlüsselgeländes des operativen Drehkreuzes Martigny, endet das Vormittagsprogramm in einem typischen Restaurant mitten in den Rebbergen mit einem obligaten Raclette.

Grosser St. Bernhard – Hospiz

Am Nachmittag Besuch der Festungswerke an der Passstrasse und Rückfahrt nach Zürich.
17:45 Uhr Ausstiegsmöglichkeit in Bern, 19:30 erwartete Ankunft in Zürich.

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