Die 4th US Armored Division in der Panzerschlacht von Arracourt.
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Inhalt aktualisiert am 26.02.2026
Reiseleitung: Dr. Georges Bindschedler, Präsident der GMS
Drei Reisetage
Neue Reise
Kultureller Reiseanteil**: Der Besuch von Nancy lohnt sich ohne Frage auch aus einer kulturell-interessierten Sichtweise.
Ein Muss für alle, die sich mit Führung, Taktik und Gefechtstechnik während der grössten Panzerschlacht in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs beschäftigen möchten.
Thematische Umschreibung
Die Alliierten landen in Frankreich am 6. Juni 1944. Während zwei Monaten, bleiben sie in der Normandie blockiert, bis General Pattons 3. Armee es schafft, anfangs August die Front in Avranches durchzubrechen. Am 15. August findet die alliierte Landung in der Provence statt. Danach geht alles sehr schnell. Am 25. August ist Paris befreit.
Anfangs September 1944 gelangen die ersten motorisierten Elemente der 3. US-Armee, die 12. und 20. Korps, an die Mosel, von Bainville-aux-miroirs bis Thionville. Die Deutsche Wehrmacht ist in Auflösung und auf dem Rückzug, beginnt sich aber hinter der Mosel zu sammeln, um Hitlers Plan einer Gegenoffensive auszuführen. Neue Mittel werden ihr zugeführt.
Wegen des raschen Vormarschen der 3. US-Armee unter Patton haben sich die Nachschublinien gedehnt. Patton benötigt drei Millionen Liter Kraftstoff, um seine vollständig mechanisierte Armee in Bewegung zu halten. Bald steht ihm nur noch die Hälfte zur Verfügung, denn die in den Niederlanden und Belgien eingesetzten Truppen kämpfen gegen die intakte 15. Deutsche Armee und benötigen ihren vollen Anteil des Nachschubs.
So wird die 3. Armee Pattons zwischen dem 26. August und dem 4. September wegen Treibstoffmangels zum Halten gezwungen. Diese Panne biete zahlreichen deutschen Einheiten die Gelegenheit, der Einkreisung zu entweichen und sich wieder zu fassen.
Die Mosel-Übergänge, die Gegend von Lunéville und Arrracourt werden zum Schauplatz heftiger Angriffe und Gegenangriffe.
Die 4. US-Panzerdivision bekämpft nach und nach mehrere deutsche Einheiten. Der frontale Panzerkampf, welcher in der Nähe von Arracourt stattfinden sollte, entwickelte sich zur grössten Panzerschlacht, die sich während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich ereignet hatte.
Die Schlacht von Arracourt ist auch deshalb erwähnenswert, weil der spätere Spezialist der Panzerwaffe und Chief of Staff der US Army, Creighton Adams, ein Panzerbatallion führte und sich dabei auszeichnete.
Selbstredend wird in Nancy aber auch die dortige Schlacht vom 5. Januar 1477 thematisiert. In dieser letzten Schlacht der Burgunderkriege fiel Karl der Kühne im Kampf gegen die «Niedere Vereinigung», die sich 1474 zwischen der Eidgenossenschaft, einigen elsässischen Reichsstädten, dem habsburgischen Regenten von Vorderösterreich, den Bischöfen von Basel und Strassburg sowie dem Herzogtum Lothringen gebildet hatte.
Programm
Erster Reisetag: Donnerstag, 24. September 2026
Zürich – Basel – Nancy
08:00 Uhr Abfahrt mit dem Bus ab Zürich. 09:00 Uhr Zustiegsmöglichkeit in Basel. Die Fahrt nach Nancy unterbrechen wir mit einem Mittagessen im Raum Saint-Dié-des Vosges. Nach Ankunft in Nancy Zimmerbezug.
Anschliessend Stadtführung mit Fokus auf der Niederlage Karls des Kühnen am 5. Januar 1477 und seinem dortigen Ableben (Kirche Notre Dame de Bonsecours, Denkmal Croix de Bourgogne Bataille de Nancy, Musée des Beaux Arts Nancy).

Abendessen und Übernachtung**** in Nancy.

Zweiter Reisetag: Freitag, 25. September 2026
Die Schlacht von Arracourt
Die Fahrt über das Schlachtfeld von Arracourt 1944 steht im Mittelpunkt dieses Tages. Während der Begehung des Schlachtfeldes stellen wir uns immer wieder die Frage: wie würden wir entscheiden, wenn sich die Lage auf der taktischen und vielmehr noch auf der gefechtstechnischen Ebene nahezu stündlich verändert? Antworten, wie sich die zuständigen Kommandanten und Zugführer damals entschieden haben, fallen nicht immer vorteilhaft aus: aber wir wissen zu deren Entlastung, wie die Schlacht letztlich ausgegangen ist.

Nach dem Mittagessen Studium der Flussüberquerungen der US-Truppen über die Meurthe und die Mosel. Am Abend sind wir zurück in Nancy. Abendessen und Übernachtung**** in Nancy.
Letzter Reisetag: Samstag, 26. September 2026
Nancy – Dompaire – Basel – Zürich
Die Rückfahrt in die Schweiz unterbrechen wir in Dompaire mit einem Besuch des Monument à la 2ème division blindée Française. Ein weiterer Zwischenhalt gilt dem US-Militärfriedhof im nahen Epinal. Gemeinsames Mittagessen unterwegs. 17:30 Uhr Ausstiegsmöglichkeit in Basel. 18:45 Uhr erwartete Ankunft in Zürich.

Reisedokumentation
Den Teilnehmenden wird vor der Reise eine, zur thematischen Reisevorbereitung verfasste, schriftliche Dokumentation zugestellt. Die Möglichkeit des Downloads zur Nutzung auf elektronischen Geräten wird nach erfolgter, postalischer Zustellung der gedruckten Version durch die Eingabe eines Passworts gewährleistet. Diesen Code erhalten die Teilnehmenden mit erwähnter Sendung.
Ausrüstung
Bequeme Reisebekleidung, gutes Schuhwerk. Witterungsschutz. Empfohlene Landeskarte: Michelin, Elsass-Lothringen, 1:200’000
Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Frankreich benötigen Schweizer Staatsangehörige eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass.
Fitness
GMS – Kategorie L + (leicht plus):
AUSFÜHRUNGEN ZU DEN FITNESS-KATEGORIEN
Kosten pro Person
| Doppelzimmer Mitglied | CHF | 1’040.00 | |||
| Doppelzimmer Nichtmitglied | CHF | 1’140.00 | |||
| Zuschlag Einzelzimmer | CHF | 140.00 | |||
Inbegriffen |
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| GMS-Leistungspaket | |||||
| Getränke zu den Mittagessen | |||||
Nicht inbegriffen |
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| Getränke zu den Abendessen |
Anmeldung
Aktualisiert am 26/02/2026




